Devon
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Vor den Dinos | Die ersten Tiere an Land

Gegen Ende des Devons hatte der Urlurch Ichthyostega das Festland als neuen Lebensraum entdeckt; nun entwickelten sich dort Amphibien und Reptilien in großer Vielfalt. Das war vor allem einem Riesenschritt in der Evolution zu verdanken, dem amniotischen Ei. Zuvor mussten die Amphibien ihre Eier im Wasser ablegen, um sie vor dem Austrocknen zu schützen. Nun war der Embryo in seinem amniotischen Ei gut geschützt und wurde an Land geboren. 

Das Karbon gilt als Zeitalter der Amphibien. Während dieses Erdalters herrschten tropischen Bedingungen, es gab ausgedehnte Flachmeeren, weite Küstenbereiche und riesige Sumpfwälder - ein idealer Lebensraum für Insekten und eben Amphibien, die nahe am Wasser leben müssen. 

Im Perm änderte sich das Klima drastisch: Es wurde es heiß und trocken. Meeresbecken, Flachmeere und Flüsse trockneten aus, und immer mehr Regionen wurden zu Wüsten. So blieben den  Amphibien nur noch wenige Feuchtgebiete, Dafür brach die Zeit der Reptilien an. Im Gegensatz zu Amphibien können sie auch in heißen und trockenen Gegenden leben.