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Trias | vor 248-206 Mio. Jahren


Das Valle de la Luna, auf Quechua  Ischigualasto, in Argentinien.
Hier wurden viele Dinosaurier aus der Trias  gefunden.
(Wikipedia, s.u.)

Der Name, übersetzt "dreigeteilt" bezieht sich auf die Gliederung der Trias anhand der Gesteins- folge in die Subsysteme Bunt- sandstein, Muschelkalk und Keuper. 

Im  Karbon und im Perm war ein neuer Super- kontinent, die Pangäa, entstanden. Er war vom Panthalassischen Ozean im Westen und dem Paleo-Thetys-See im Osten umgeben. Ganz Pangäa schob sich langsam nach Norden.


Am Ende der Trias begann der Zerfall der Superkontinents Pangäa, als sich die Gebiete des heutigen Tibets, Malaysias und Südchinas von Gondwana lösten.

Das Klima war heiß und trocken, weite Landstriche waren wüstenartig mit Sanddünen und tiefen Schluchten.  Hier wuchsen  Koniferen und Palmfarne in kleinen Hainen, an den Küsten und Flüssen wuchsen lichte Wälder mit Nadelbäumen, Gingkos und Farnen.  Es gab auch hohe Bäume, eine berühmte Fundstelle ist der "petrified forest" in Arizona.

Nach dem Massensterben am Ende des Perm war die Trias ein neuer Anfang. Verschiedene Gruppen der der säugeähnlichen Reptilien (Synapsiden) hatten das Massensterben am Ende des Perms überlebt. Unter ihnen waren die Dicynodontier und die Cynodontier, die das Bindeglied zu den echten Säugetieren sind. Noch erfolgreicher  wurden die Archosaurier, die "Herrschersaurier", aus den sich zwei Linien entwickelten:  die Krokodile und - am Ende  der Trias - die Dinosaurier. Zugleich erschienen die ersten echten Säugetiere, sie waren so winzig wie heutige Spitzmäuse und zumeist nachtaktiv.

 

Bild- und Quellennachweis

Das Foto des Valle de la Luna stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (Ischigualasto) und steht unter der GNU-Lizenz für freie DokumentationUrheber  Valle de la Luna, El Hongo