Quartiär (seit 2,6 Millionen Jahren)

Auf der Erde waren die Kontinente und Meere, Pflanzen und Tiere vorhanden, die wir heute noch kennen.

Pleistozän        
weit verbreitet Nordamerika Südamerika Europa Asien Afrika
Deinotherium
Ursus Spelaeus
Megaloceras
Mammut
Smilodon Smilodon Coelodonta Sivatherium
Coelodonta
Elasmotherium
Sivatherium
Im Pleistozän (vor 2,6 Millionen - 11.000 Jahren), dem Eizeitalter, wurde es auf der Nordhalbkugel sehr kalt. Schnee und Eis breiteten sich vom Nordpol aus und bedeckten weite Region Nordamerikas, Europas und Asiens. Die Eiszeit ist genau genommen ein Wechsel von vier Kaltzeiten und drei Warmzeiten: Würm-Kaltzeit vor 115.000-10.0000 Jahren, Riß-Kaltzeit vor 230.000-130.000 Jahren, Mindel-Kaltzeit vor 350.000-250.000 Jahren, Günz-Kaltzeit vor 640.000-540.000 Jahren.

Einige Lebewesen flohen in den Süden, andere passten sich an die neuen, veränderten Bedingungen an und überlebten am Rande der Eisflächen, unter ihnen Coelodonta, das Wollhaarnashorn, und das Mammut. Andere bekannte Tiere aus dem Pleistozän sind Ursus Spelaeus, der Höhlenbär, Megaloceras, der Irische Riesenhirsch und die gewaltige Raubkatzen mit Säbelzähnen wie Smilodon.
Holozän        
Seit Beginn des Quartärs ähnelt die Tier- und Pflanzenwelt der heutigen: Ursus Spelaeus, der Höhlenbär, Megaloceras, der Irische Riesenhirsch, sehen ihren rezenten Verwandten sehr ähnlich. Auch gewaltige Raubkatzen kennen wir heute, nur die Säbelzähne wie Smilodon sie hatte gingen verloren. Einige sehr stark ans Eiszeitalter angepasste Arten wie Coelodonta und Mammut haben nicht bis in unsere Tage überlebt. Auch Elasmotherium finden wir heute nicht mehr.

Unsere Tage, das ist Umgangssprache. In der Sprache der Erdgeschichte heißt dieser Zeitraum Holozän (vor 11.000 - heute). Hier sind wir am Ende unserer Reise durch die Erdgeschichte angekommen. Viele Experten nehmen an, dass die Vögel von kleinen, theropoden Dinosauriern abstammen, deshalb zum Abschluss ein ganz besonders schöner, der Eisvogel.

PS: Wer weiß. was Paläontologen in einigen Hundert Jahren denken, wenn sie auf uns stoßen :-)