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Die "Erdzeit-Uhr" |
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Da die Erdgeschichte so unvorstellbar lang ist, wird immer wieder versucht, sie durch Vergleiche etwas anschaulicher zu machen. Für die "Erdzeituhr" wurden die Länge der Erdalter in Stunden und Minuten eines Tages umgerechnet. Angenommen, der Urknall wäre um 00:00 Uhr passiert. Der weitaus größte Teil der Zeit entfiele auf das Präkambrium mit den Äonen Hadaikum, Archaikum und Proterozoikum. Grob gesagt ist es der Zeitraum von der Entstehung der Erde aus Gas und Staub bis zu den ersten Zeichen des Lebens auf der Erde. Ab 21:07, im Kambrium, schaffte das Leben den Durchbruch in den Urozeanen: In kurzer Zeit entwickelte sich eine Vielfalt kleiner, wirbelloser Tiere, unter ihnen die Trilobiten ("Kambrische Explosion"). Auch das anschließende Ordovizium, ab 21:24, war eine Wasserwelt. Im Silur, ab 21:38, tauchten die ersten Landpflanzen auf. Um 21:47 beginnt das Devon, das Zeitalter der Fische, gefolgt vom Karbon, der Steinkohlezeit, um 22:05. Das Karbon wird auch als das Zeitalter der Amphibien bezeichnet. Am Ende des Paläozoikums (Erdaltertums), 22:24, beginnt das Perm - hier treffen wir große, säugetierähnliche Reptilien. Das Perm endete traurig: fast die Hälfte aller Tiergruppen starb aus. Um 22:39 beginnt das Mesozoikum (Erdmittelalter) mit der Trias. Die Dinosaurier erschienen am Ende der Trias gegen 22:45. Sie prägten die folgenden Zeitalter des Jura ab 22:55 und der Kreide ab 23:12, und sie starben am Ende der Kreide um 23:38 aus. Mit der Kreide endet das Mesozoikum. Das Kanäozoikum (Erdneuzeit) ist das Zeitalter der Säugetiere, beginnt erst um 23:38 mit dem Paläogen (Alt-Tertiär), gefolgt um 23.52 vom Neogen (Jungtertiär). Erst kurz vor Mitternacht beginnt das Quartiär, die Zeit, in der wir leben. |