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Devon | vor 417-354 Mio. Jahren

 

Auch diesen Zeitabschnitt haben die britischen Geologen des 19. Jahrhunderts benannt, diesmal nach der britischen Grafschaft Devonshire.

Noch immer bedeckte der riesige Panthalassische Ozean den größten Teil der Erdoberfläche. Nach der Kollision von Laurentia und Baltica im Silur gab es zwei große Kontinente: im Norden Laurasia (Teile Europas und Nordamerikas), im Süden Gondwana. Unsere Region lag damals auf der Südkugel und erreichte im Devon den Äquator. 

Das Klima war weltweit warm.  Im Landesinneren verdunstete das Wasser der Binnenseen und Flüsse, und an der Luft oxidierte mineralhaltiges Gestein und färbte sich rot. Das hat dem nördlichen Kontinent den Namen "Old Red Continent" Kontinent eingetragen.  

An den Küsten entstanden im tropisch-warmen Wasser entstanden riesige Korallenriffe. Die Gebirgszüge aus Kalkstein, die wir heute z.B. in der Eifel sehen, sind Reste jener Korallenriffe.  Zugleich gab es Meerestiere, die eine Arbeit Verbindungsglied zu den späteren Landtieren sind, so die ersten Fische mit "Fußstummeln", die Quastenflosser, und die Lungenfische. Doch auch auf dem Festland wurde es lebendig. Binnenmeere und Flüsse, und an ihren Ufern die ersten Pflanzen prägten das Bild. Bärlappgewächse, Farne und Schachtelhalme wuchsen zunächst noch niedrig, doch dann wurden sie immer größer, bildete Bäume, und im Oberdevon standen Baumfarme, die über 20 Meter hoch wurden. 

Meine Region, das Siebengebirge, war das ganze Devon hindurch von einem Flachmeer bedeckt. Über Millionen von Jahren wurden Steine, Schlamm und Sand in dieses Meer geschwemmt und sammelten sich auf dem Meeresboden an. Schicht um Schicht, bis schließlich Schiefer entstand.