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Formel
Dino |
![]() museum für naturkunde Berlin
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Devon | vor 417-354 Millionen Jahren |
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Auch diesen Zeitabschnitt haben die britischen Geologen des 19. Jahrhunderts benannt, diesmal nach der britischen Grafschaft Devonshire. Während der riesige Panthalassische Ozean noch immer den größten Teil der Erdoberfläche bedeckte, wurden die kleineren Ozeane enger, und so bewegten sich die Kontinente aufeinander zu. Süßwasserfische konnten von Gondwana im Süden zum heutigen Nordamerika und Europa schwimmen. Das Klima war weltweit warm. Im Landesinneren verdunstete das Wasser der Binnenseen und Flüsse, und an der Luft oxidierte mineralhaltige Sedimente und färbten sich rot. Das hat dem nördlichen Kontinent den Namen "Old Red Continent" Kontinent eingetragen.
Zugleich gab es Meerestiere, die eine Arbeit Verbindungsglied zu den späteren Landtieren sind, so die ersten Fische mit "Fußstummeln", die Quastenflosser, und die Lungenfische. An den Küsten entstanden im tropisch-warmen Wasser entstanden riesige Korallenriffe. Die Gebirgszüge aus Kalkstein, die wir heute z.B. in der Eifel sehen, sind Reste jener Korallenriffe.
Doch auch auf dem
Festland wurde es lebendig. Binnenmeere und Flüsse, und an ihren Ufern
die ersten Pflanzen prägten das Bild. Bärlappgewächse, Farne und
Schachtelhalme wuchsen zunächst noch niedrig, doch dann wurden sie immer
größer, bildete Bäume, und im Oberdevon standen Baumfarme, die über 20
Meter hoch wurden.
Insekten eroberten Land
und Luft, und schließlich entdeckte ein Wirbeltier mit vier Gliedmaßen,
Fingern und Zehen, der Urlurch Ichthyostega, das Festland als neuen
Lebensraum für sich und seine Nachkommen. Die Zeit
der Amphibien begann! Amphibien atmen mit ihrer Lunge und bewegen sich auf
vier Beinen, aber sie leben in der Nähe des Wassers, und legen ihre
Eier im Wasser ab, um sie vor dem Austrocknen zu schützen. |